Häufige Fragen (FAQ)

Allgemeines

  • Was ist proLAS.3D eigentlich?

    proLAS.3D ist ein offline NC-Programmiersystem für die 3d Bearbeitung mit Laser- oder Wasserstrahlanlagen. Das bedeutet: Sie können mit proLAS.3D einfach und bequem Ihre NC-Programme aus CAD-Modellen am PC erzeugen. Ein Teachen ist nicht mehr notwendig.

  • Hat proLAS.3D CAD-Funktionalitäten?

    proLAS.3D ist kein CAD-System, sondern verfügt über die normierten Schnittstellen IGES und STEP. Das bedeutet: Sie können vom Kunden erhaltenen CAD-Daten über die oben genannten Schittstellen direkt einlesen und weiter zu einem NC-Programm verarbeiten. Sie können auch alternativ an dem CAD-System Ihrer Wahl konstruieren und das CAD-Modell über die obengenannten Schnittstellen einlesen und ebenfalls weiter zu einem NC-Programm verarbeiten. Der Vorteil ist: Sie sind in der Wahl (Preis und Leistungsumfang) Ihres CAD-Systemes frei.

  • Was ist das Besondere an proLAS.3D?

    proLAS.3D ist ein offline-NC-Programmiersystem, hervorgegangen aus EU-weiten Forschungsprojekten, und wurde von Anwendern entwickelt.
    Das bedeutet: Es ist ein sehr anwenderorientiertes offline NC-Programmiersystem, welches speziell auf die Aufgabenstellung in der Laser- und Wasserstrahlmaterialbearbeitung abgestimmt ist. Auf Wünsche und Vorschläge der Nutzer wird gerne eingegangen.

  • Wird proLAS.3D weiterentwickelt?

    proLAS.3D wird im Detail und konzeptionell weiterentwickelt.
    Das bedeutet: Sie investieren in ein offline NC-Programmiersystem, dass keine "Eintagsfliege" ist, sondern ein ständig weiterentwickeltes an Kundenwünsche und -erfordernisse angepasstes Programm ist.

  • Kann proLAS.3D Gelenkarm- oder Knickarmroboter ansteuern?

    proLAS.3Dist ein offline NC-Programmiersystem für die 3d Bearbeitung mit sogenannten Portalrobotern oder - anlagen, aufgebaut zumeist aus den 3 Linearachsen X, Y und Z sowie 2 oder 3 Drehachsen (A, B und C). Diese Anlagen ermöglichen eine eindeutige Beschreibung einer Bewegung im Raum z.B entlang einer Geraden.
    Dagegen kann ein Gelenk- oder Knickarmroboter auf Grund seiner kinematischen Möglichkeiten ein und die gleiche Bewegung durch unterschiedlichen Einsatz seiner Drehgelenke erreichen. Dieses Bewegungsverhalten ist in der sog. Roboterschnittstelle durch den Hersteller hinterlegt und wird von diesen in der Regel nicht freigegeben.
    Es können mit proLAS.3D  NC-Prozessoren für diese Roboter erstellt werden, jedoch kann der Roboter den Zielpunkt u.U. auf eine andere Weise anfahren als in proLAS.3D vorgesehen und in der Simulation dargestellt.

  • Wie kann proLAS.3D vorhandene Technologiedaten übernehmen ?

    proLAS.3D besitzt die Möglichkeit eingebene Technologiedaten wie Laserleistung, Schneidgeschwindigkeit, -druck usw. als Datensätze abzuspreichern, die dann jederzeit wieder aufgerufen werden können. Diese Daten können dann an den gewünschten Positionen des NC-Programmes eingesetzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit über Schnittstellen bereits vorhandene Technolgiedaten aus einer Datenbank einzulesen. Dazu wird proLAS.3D angepaßt.

Installation

  • Welche Voraussetzungen sind für eine erfolgreiche proLAS.3D Installation notwendig?

    Zur erfolgreichen Installation von proLAS.3D ist ein PC-System mit folgende Voraussetzungen notwendig:

    • ein MS - Betriebssystem (Windows NT, 2000 prof. oder XP) mit dafür freigegebenen Service-Packs
    • eine Open GL fähige Grafikkarte (siehe auch Hardwarevoraussetzungen)
    • ausreichender Festplattenplatz auf dem PC-System,
    • der Zugang zum PC-System als Administrator.
  • Gibt es für proLAS.3D einen Softwareschutz?

    Für proLAS.3D gibt es einen Hardware-Softwareschutz als USB-Stick oder LPT-Adapter. Nach Einstecken des Adapters ist das online-NC-Programmiersystem voll funktionsfähig.

    Der Vorteil des Hardwareschutzes ist, dass Sie Ihre PC-Hardware jederzeit ändern können, ohne dass eine erneute entnervende "Aktivierung" erforderlich ist. Sie bleiben flexibel!

  • Kann proLAS.3D einfach deinstalliert werden?

    proLAS.3D besitzt wie jede andere Windows-Software eine reguläre Deinstallationsroutine.

  • Ist Windows 10 - das neue Betriebssystem, von Microsoft - für proLAS.3D geeignet?
    • Windows Vista       - 32bit und 64bit
    • Windows 7            - 32bit und 64bit
    • Windows 8 / 8.1    - 32bit und 64bit
    • Windows 10          - 32bit und 64bit

    sind für die Verwendung von proLAS.3D freigegeben.
    Es sind die jeweils aktuellen Servicepacks zu verwenden.

  • Gibt es Besonderheiten für proLAS.3D bei paralleler Installation mit Virenscan-Programmen?

    Es wurde festgestellt und von Anwendern berichtet, dass proLAS.3D-Systemdateien von einigen Virenscan-Programmen (z.B. G DATA) als verdächtig erkannt wurden und in Quarantäne geschoben wurden.

    Wir raten daher einen Virenscan protokolliert durchzuführen und anschließend manuell die verdächtigen Dateien in Quarantäne zu setzen oder zu löschen.

Bedienung

  • Ist proLAS.3D einfach zu bedienen?

    proLAS.3D ist schnell erlernbar und einfach zu bedienen. Eine eintägige Einweisung zusammen mit dem Handbuch reichen aus, um proLAS.3D schnell einsetzen zu können.

  • Wer gibt mir Unterstützung, wenn ich nicht weiter komme ?

    Selbstverständlich können Sie sich bei Fragestellungen jederzeit telefonisch oder per E-Mail an uns wenden. Wir helfen Ihnen bei der Lösung komplexerer Aufgabenstellungen weiter.

  • Geht die Entwicklung von proLAS.3D auf die Kundenbedürfnisse ein?

    Wir versuchen proLAS.3D im Sinne der Kunden weiterzuentwickeln. Dabei müssen wir jedoch auf Grund der vielen und unterschiedlichen Wünsche Prioritäten setzen und eine Reihenfolge aufstellen. Diese werden dann im Rahmen der Programmierkapazitäten abgearbeitet.

Funktionen

  • Was bedeutet der generalisierte Simulator bei proLAS.3D?

    Der generalisierte Simulator bedeutet, daß nicht für jeden Laseranlagenhersteller und -typ, abhängig von den Achsbegrenzungen der Drehachsen, eine eigene Verfahrstrategie hinterlegt wird, sondern nur Achsüberschreitungen angezeigt werden (und auch in Zukunft im Simulator und NC-Code echt begrenzt werden, d.h. Achsen bleiben einfach stehen, bis sie sich wieder im Verfahrbereich befinden).

    Für jeden Laseranlagenhersteller und -typ einen eigenen Simulator zu programmieren, scheitert aus folgenden technischen und wirtschaftlichen Gründen:

    Technik: Die Hersteller geben die in Ihren NC-Steuerungen hinterlegten Verfahrstrategien nicht preis. Im Extremfall stellen die Servicetechniker bei der Inbetriebnahme die Achswerte auch noch individuell für jede Laseranlage ein.

    Kosten: Die Kosten für proLAS.3D und einen NC-Prozessor würden sich drastisch erhöhen, da für jeden Laseranlagenhersteller und - anlagentyp sozusagen eine eigene proLAS.3D-Version geschaffen und gepflegt werden müsste. Für den Kunden unverhältnismäßig teuer. proLAS.3D ist schließlich (bis auf den CAD-Kern) 100% Made in Germany. Keine ausländischen Tools, Programmierarbeit, Billig-Call- und Servicecenter etc.

    Wir haben somit in der Vergangenheit einen Kompromiß geschaffen, durch den eine gewisse Verfahrstrategie im Simulator hinterlegt werden kann. Dieser Kompromiss ist der Durchschnitt aller bisherigen Kundenanforderungen. Auch ein eventueller Darstellungsfehler bei der Simulation (Kopf bei kontinuierlichem Simulieren vermeindlich kurzzeitig im Teil, im Einzelschrittverfahren und im NC-Programm tatsächlich nicht !) stammt daher.